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Von Konkurrenz keine Spur

JETTENBACH: Neun Chöre beteiligen sich am Freundschaftssingen des Gesangvereins Harmonie

Auch am Samstag, dem zweiten Abend seiner Festivitäten zum 150-jährigen Bestehen, feierte der Jettenbacher Gesangverein Harmonie ausgiebig. Die 300 Besucher in der voll besetzten Musikantenlandhalle erlebten ein fünfstündiges Programm aus Chor- und Instrumentalmusik.

Der Abend begann nach alter Tradition mit dem „Pfälzer Sängerspruch", bei dem der Dirigent Walter Leonhardt die Zuhörer zum Mitsingen aufforderte. In seiner Begrüßung versprach Detlef Bojak als Erster Vorsitzender des Gesangvereins keine langen Reden an diesem Abend, dafür aber umso mehr Musik. Die „ Jettenbacher Schoppeschlicker" und der Gesangverein Harmonie leiteten den Musikabend mit einem Frühlingslied und einem bunten Strauß aus „Melodien zum Verlieben" ein.

Anschließend gab es ein Freundschaftssingen, an dem neun Chöre teilnahmen und insgesamt 25 Lieder darboten. Das Programm umfasste klassische Werke wie Robert Schumanns „Zigeunerleben" und Mozarts „O Schutzgeist", aber auch Schlager wie „Kriminaltango". Die Sparte Musical war mit „Memory" aus „Cats" und zwei Stücken aus „Phantom der Oper" vertreten. Im Mittelpunkt stand aber der Frühling, der vielfach besungen wurde, etwa mit „Frühlingserwachen" und Mozarts „Komm, lieber Mai...".

Der Wechsel von Männerchören (Gesang- und Musikverein Morlautern, Gesangverein Hirschhorn, Männergesangverein Kreimbach-Kaulbach, Männergesangverein Wolfstein), Frauenchören (Frauenchor des Männergesangvereins Wolfstein und Frauenchor Kreimbach-Kaulbach) und gemischten Chören (Chorgemeinschaft Eßweiler/Horschbach, Sängerchor Glan-Lauter, gemischter Chor des Männergesangvereins Wolfstein) brachte unterschiedliche Stimmen und Klangfarben. Dass auch kleine Chöre einen großen Auftritt haben können, bewiesen die 14 Frauen aus Kreimbach-Kaulbach unter ihrer schwungvollen Dirigentin Carola Bläsi. Bojak, der durch das Programm führte, kommentierte ihren Beitrag spontan: „Ihr Määd, es war schää!" Für einen eindrucksvollen Schluss sorgten die mehr als 30 Männer aus Kreimbach-Kaulbach und Wolfstein unter Leitung von Gerd Kraushaar. Sie sangen stimmgewaltig vier Lieder, davon zwei Zugaben.

Das Freundschaftssingen war nicht nur anspruchsvolle Unterhaltung, sondern auch eine Leistungsschau des musikalisch-kulturellen Lebens der Region, ohne dass eine Konkurrenz zwischen den Chören zu erkennen war. Aber die gezeigten Leistungen stimmten auch nachdenklich. In den meisten Chören, vor allem bei den Männern, fehlt es deutlich sichtbar an Nachwuchs.

Mit dem Chorsingen war der Abend noch nicht zu Ende. Nun übernahm der Arbeitermusikverein Jettenbach unter Leitung von Jörg Strauß das Programm. Sein Blasorchester spielte schwungvolle Unterhaltungsmusik, darunter viel Volkstümliches wie den „Egerland-Marsch" oder die „Tiroler Holzhackerbuam". Als Gesangssolisten traten Beate Göttel, Brigitte Ziehmer, Karl-Otto Rosentreter und Walter Leonhardt auf. Lange nach Mitternacht endete der Abend mit der Nationalhymne. (dhb)

BLINNS

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.90
Datum: Montag, den 19. April 2010
Seite: Nr.27
"Deep-Link"-Referenznummer: '6284385'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 01.05.2010

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