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Auf die Rollen, fertig, los!

Jettenbach: Beim ersten Inline-Skater-Tag starten insgesamt 30 Kinder und Erwachsene - Höhenmeter lassen Schweißperlen kullern

Auf je vier Rädern pro Fuß ging es am vergangenen Sonntag in Jettenbach rund. Dort organisierte die Ortsgemeinde den ersten Inline-Skater-Tag für Kinder und Erwachsene.

„Wenn man merkt, dass man strauchelt, lässt man sich nach vorne auf Knie und Hände fallen', rät ein Mitarbeiter der C.I.A. (Caros Inline Academy aus Homburg) noch schnell, bevor das Rennen startet. Apropos Start: Dieser gestaltet sich am Sonntag etwas anders als geplant. Die Schreckschusswaffe des Wettkampfrichters, mit der das Rennen eigentlich gestartet werden sollte, streikt. „Ich klatsche jetzt einfach in die Hände', verkündet er nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Abzug zu betätigen.

Gesagt, geklatscht: Schnell erkennt man, wer im rollenden Sportlerfeld Übung hat, und wer nicht. Von Beginn an einen regelmäßigen Fahrtrhythmus zu finden, ist gar nicht so einfach. Der erste Anstieg ist zwar noch relativ leicht zu bewältigen. Doch wo es hinauf geht, geht es naturgemäß auch irgendwann wieder bergab - dies geht bekanntlich mit ansteigender Geschwindigkeit. Für mich endet das Rennen noch vor Erreichen des Wendepunktes. Mein einziger Preis: Eine fiese Schramme am Oberschenkel. Halb so schlimm, die Hautabschürfung. Schließlich gibt es bei den netten Leuten vom DRK Kühlpads als Trostpflaster.

Während ich meine Wunden kühle, dürfen sich die Gewinner über ihre Pokale und Preise freuen. Stilecht auf acht Rollen und mit kompletter Schutzausrüstung holt zum Beispiel der dritte Gewinner seinen Preis ab. Nach der Siegerehrung erfrischen sich viele mit den Getränken, die bei der Anmeldung kostenlos an alle Fahrer verteilt wurden. Manche von den Siegern drehen noch ein paar Extra-Runden, um sich auf das nächste Rennen vorzubereiten.

„Insgesamt haben sich rund 30 Personen angemeldet', berichtet Karl Mohr, einer der Organisatoren. Einige Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich noch am Tag der Veranstaltung anzumelden. In drei Altersklassen traten die Inline-Skater am Sonntag ab elf Uhr gegeneinander an. „Der älteste Teilnehmer war 46 Jahre alt', erzählt Mohr. Den Anfang machten Jungs und Mädels zwischen acht und zehn Jahren. Für sie ging es auf eine 400-Meter- oder 1000-Meter-Strecke. Dabei musste stellenweise ordentlich Dampf auf die Rollen gebracht werden. Die Routen hatten einige Höhenmeter zu bieten.

Damit am Wettkampftag alles glatt läuft, durfte bereits am Samstag auf der Strecke geübt werden. Und auch am Wettkampftag war C.I.A. vor Ort, um die Skater zu schulen und bei Bedarf mit Inline-Skates, Helmen und Schützern auszurüsten.

Entstanden sei die Idee zum Inline-Skater-Tag im Arbeitskreis „Unser Dorf hat Zukunft', erzählt Mohr. Dieser Arbeitskreis habe bereits die Ideen zum Offenen Bücherschrank und zur Offenen Lesestunde entwickelt, ergänzt er. (dmc)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.213
Datum: Dienstag, den 14. September 2010
Seite: Nr.16
"Deep-Link"-Referenznummer: '6808039'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


Bilder: Skate-Day auf der Werkstraße
eingestellt : 15.09.2010

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