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Mehrgenerationenhaus kann kommen

jettenbach: Finanzierung des Umbaus des Tennisheims durch Zuschüsse und Eigenleistungen gesichert

Der Umbau des Tennisheimes in ein Mehrgenerationenhaus war das wichtigste Thema, das der Gemeinderat Jettenbach zu beraten hatte.

Die Sitzung begann mit einem erfreulichen Thema. Die Pfalzwerke Ludwigshafen hatte der Gemeinde 1500 Euro gespendet, die für die Renovierung des Schwimmbads, vor allem für die Filteranlage, verwendet werden soll. Die Gemeinderäte nahmen diese Spende einstimmig an.

Erfreuliches gab es auch über den geplanten Umbau des Tennisheimes in ein Mehrgenerationenhaus zu berichten. Hier war für die Anträge die maximale Förderung gewährt worden, und zwar 65 Prozent für den Umbau des Gebäudes und 50 Prozent für die Umgestaltung eines Tennisplatzes in einen Allwetterplatz. Architekt Hagen Bojak erläuterte detailliert die finanzielle Situation, die sich für die Gemeinde ergibt. Bei einer Bausumme von 350.000 Euro beträgt der Zuschuss 215.000 Euro, der in zwei Raten 2013 und 2014 ausgezahlt wird. Die Kosten, die für die Gemeinde verbleiben, richten sich nach der Eigenleistung, die bei den Arbeiten erbracht wird. Beträgt diese 30 Prozent, was etwa 1300 Arbeitsstunden entspricht, so muss die Gemeinde etwa 31.000 Euro aufbringen. Baubeginn soll der 1. September sein. Bojak schlug vor, mit Arbeiten zu beginnen, bei denen Eigenleistungen in größerem Umfang möglich sind.

Trotz der günstigen finanziellen Bedingungen brachten einige Ratsmitglieder Bedenken vor. Diese bezogen sich zum einen auf den Standort für das Mehrgenerationenhaus, das am Ortsrand liegt und deshalb vielleicht nicht in der gewünschten Weise angenommen wird. Zudem gab es Zweifel, ob die vorgesehene Eigenleistung tatsächlich erbracht wird.

Ortsbürgermeister Bernd Ginkel äußerte sich optimistischer. Er erinnerte daran, dass der Standort auch bisher bei Veranstaltungen kein Hindernis war und kein anderes geeignetes Gebäude im Ort zur Verfügung steht. Außerdem verwies er darauf, dass die neue Landesregierung solche Projekte künftig nicht mehr fördern werde, sondern lediglich die Verbesserung von touristischen Angeboten. Bei der Abstimmung entschied die Mehrheit mit zehn zu drei Stimmen für den Bau.

Unter „Anfragen und Auskünfte” kamen noch einige Probleme zur Sprache. Ginkel schilderte die verfahrene Situation in der „Bruchwies”. Hier wurde die Straße nur vor den beiden neuen Häusern ausgebaut. Eine Durchfahrt von dort zur Hauptstraße sei nicht möglich, weil ein Grundstückseigentümer die Anliegerkosten nicht zahle. Wie die Zufahrt geregelt wird, soll in der nächsten Sitzung entschieden werden.

Auf der Werkstraße zwischen dem Steinbruch und Kollweiler hat sich die Teerdecke gesenkt. Da für die Straße noch Gewährleistung besteht, soll geprüft werden, ob hier der Untergrund nicht genügend verdichtet wurde. Auf die Frage nach der Baustelle zwischen Bosenbach und Friedelhausen (Bau eines breiten Fuß- und Radweges) teilte Ginkel mit, dass es derzeit keine Pläne gibt, Jettenbach in das geplante Radwegenetz einzubeziehen. (dhb)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.107
Datum: Montag, den 09. Mai 2011
Seite: Nr.23
"Deep-Link"-Referenznummer: '7648648'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 31.05.2011

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