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Baugebiet oder Einkaufsmarkt?

Jettenbach: Nutzung des ehemaligen Kindergarten-Geländes diskutiert

Wie soll das Gelände des ehemaligen Kindergartens künftig genutzt werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung in Jettenbach am Donnerstag.

Ortsbürgermeister Bernd Ginkel berichtete, dass der Abriss des alten Kindergartens in der Austraße weitgehend abgeschlossen sei. Nur die Fundamente müssten noch abtransportiert und das Gelände eingeebnet werden. Für die künftige Nutzung der 5000 Quadratmeter großen Fläche nannte er zwei Möglichkeiten: die Ausweisung als Baugebiet oder die Errichtung eines Supermarktes.

Diese Alternativen wurden ausführlich diskutiert. Für einen Einkaufsmarkt spricht, dass sich damit die Versorgung der Gemeinde deutlich verbessern würde. Die nächsten Supermärkte in Wolfstein, Altenglan und Lauterecken liegen jeweils etwa neun Kilometer entfernt. Außerdem wohnen im Umkreis der Gemeinde mehr als 5000 Personen, was als Voraussetzung für die Errichtung eines Discounters gilt.

Aber es gab auch eine Reihe von Argumenten, die gegen diesen Vorschlag sprechen. Ein Supermarkt wäre eine erhebliche Konkurrenz für die drei im Ort bestehenden Läden (Metzger, Bäcker, Getränkemarkt). Außerdem müsste die Gemeinde enorme Investitionen für eine sinnvolle Verkehrsanbindung tätigen. Denn dann seien eine Linksabbiegerspur auf der Hauptstraße und wahrscheinlich auch eine direkte Anbindung notwendig, um die Austraße zu entlasten. Auch könnte die Gemeinde in den ersten Jahren kaum Einnahmen durch Gewerbesteuer erwarten, hieß. Für die Bürger sei der Standort am Ortsrand nicht optimal, so dass viele auch hier beim Einkauf auf das Auto angewiesen seien. Deswegen stelle ein Nachbarschaftsladen in der Mitte des Ortes eine bessere Lösung dar.

Für die Ausweisung als kleines Baugebiet wurde vorgebracht, dass auf dem Grundstück neun bis zwölf Häuser entstehen können. Bisher gibt es bereits sechs Interessenten. Ginkel forderte deshalb die Gemeinderäte auf, sich eine Meinung zu bilden, so dass über die Frage in der nächsten Sitzung abgestimmt werden kann.

Um ein Meinungsbild ging es auch bei dem Thema altes Schulhaus. Der Ortsbürgermeister informierte, dass das Gebäude täglich von Vereinen und für Musikstunden genutzt wird. Allerdings seien mehrere Sanierungsmaßnahmen notwendig. Das Hauptproblem sei die Heizung, die hohe Kosten verursache, ohne effektiv zu sein. Vorgeschlagen wurde, die Heizkörper zu erneuern und die Anlage so zu steuern, dass jeder Raum einzeln beheizt werden kann. Außerdem soll der Energieverlust durch das offene Treppenhaus und die Glasbausteine beseitigt werden. Auch die sanitären Anlagen, die noch vom ehemaligen Schulhaus stammen, müssen dringend erneuert werden. Ginkel schlug vor, für beide Maßnahmen in den nächsten Haushalt 50.000 Euro (Heizung) und 30.000 Euro (Sanitär) aufzunehmen. Auch diese Frage wird in einer der nächsten Sitzungen entschieden. (dhb)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.163
Datum: Samstag, den 16. Juli 2011
Seite: Nr.15
"Deep-Link"-Referenznummer: '7910689'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 20.07.2011

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