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Noch kein Vertrag zum Tierheim-Betrieb

Eröffnung wahrscheinlich in zweiter Novemberhälfte - Kooperationspartner haben noch nichts unterschrieben

Jetzt soll es etwa Mitte, Ende November werden, bis das Tierheim auf dem Gangelbornerhof eröffnet wird. Doch bislang haben die beiden vom Landkreis vorgesehenen Betreiber, das CJD Wolfstein und der Tierschutzverein im Landkreis, noch keinen Vertrag über die Ausgestaltung der Kooperation geschlossen.

„Es gibt noch keine abgesegnete Vereinbarung”, bestätigte Wilhelm Zeiser, Vorstandsmitglied des Tierschutzvereins, auf Anfrage der RHEINPFALZ. „Es gibt von beiden Seiten klare Willenserklärungen und Textentwürfe, aber noch keinen abgesegneten Text”, sagt der Jurist, Verwaltungsfachmann und Beisitzer im Tierschutzverein.

Wie mehrfach berichtet, sieht das Konzept des vom Landkreis gebauten Tierheims auf dem Gangelbornerhof bei Jettenbach vor, dass das CJD Wolfstein und der Verein in der Betriebsführung kooperieren. Die Betriebs- und Personalkosten des im Oktober 2010 begonnenen, 400.000 Euro teuren Baus mit Platz für etwa 25 Hunde und rund 50 Katzen, dessen Betriebsaufnahme bislang zweimal verschoben wurde, teilen sich laut einer „Zweckvereinbarung über die Unterbringung von Fundtieren” der Landkreis und die beteiligten Kommunen. Dazu gehören neben den Verbandsgemeinden des Landkreises auch die VG Baumholder und die Gemeinde Freisen. Der Kostenanteil der Gemeinden ist auf jeweils 5000 Euro jährlich gedeckelt.

„Wir Tierschützer möchten unsere Erfahrungen aus der Alltagspraxis und aus der Situationsbeurteilung zur Verfügung stellen”, betont Zeiser. Die bürokratisch anmutende Formulierung thematisiert ein heißes Eisen: Es geht um die Frage, welche Chance und welche Zeit bis zur Vermittlung ein Tierheim traumatisierten Tieren zu geben gewillt ist, wenn gleichzeitig die Kosten und die Belegung im Auge behalten werden müssen. „Tierschutz hat, nicht nur, weil er nach langem Kampf jetzt im Grundgesetz verankert ist, eine emotionale und ethische Komponente”, so Zeiser. „Gerade Hunde sind oft für den Moment nicht zur Vermittlung geeignet. Das darf aber nicht heißen, dass sie automatisch zum Tode verurteilt sind und eingeschläfert werden dürfen.” Der Verein wünsche sich, dass die designierte Tierheimleitung des CJD bald die Hundeauffangstation in Rammelsbach besuche. „Es ist notwendig, damit ein Gefühl entsteht, was man mit Tieren, die beim Tierschutz landen, machen kann”, sagt Zeiser mit Blick auf das Vorhaben, im Tierheim auch Jugendliche zu qualifizieren und zu Tierpflegern auszubilden.

Neben der ethischen muss der Kooperationsvertrag offenbar auch mindestens eine finanzielle Seite klären. Noch sei offen, wie die eigentliche Tierrettung und der Transport von Fund- oder Abgabetieren zum Gangelbornerhof abgerechnet werden. (kgi)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.240
Datum: Samstag, den 15. Oktober 2011
Seite: Nr.13
"Deep-Link"-Referenznummer: '8221560'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 17.10.2011

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