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Austausch von 163 Lampen nötig

Jettenbach: Gemeinderat über Kosten informiert - Entscheidung erst später

Über die verschiedenen Möglichkeiten bei der Erneuerung der Straßenbeleuchtung referierte Frank Scheid von den Pfalzwerken im Gemeinderat Jettenbach. Die Ratsmitglieder müssen über eine neue Beleuchtung entscheiden. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst.

Die überwiegend installierten Quarzdampflampen dürfen von 2015 an nicht mehr verwendet werden. Deshalb müssen von den 183 Straßenlampen in Jettenbach 163 ausgetauscht werden. Für eine Erneuerung kommen Natriumdampflampen (NAV) oder Leuchtdioden (LED) in Frage.

Eine Gegenüberstellung der Kosten ergab, dass NAV-Lampen etwa 49.000 Euro kosten, die günstigste Variante der LED-Leuchten 94.000 Euro. Bei LED-Lampen liegt allerdings die Stromersparnis bei 8000 bis 10.000 Euro pro Jahr, die Wartung ist preiswerter, doch müssen etwa alle zehn Jahre die Leuchtmittel ausgetauscht werden. Die Amortisationsdauer beträgt etwa sechs Jahre bei NAV-Lampen und zwischen sieben und elf Jahren bei LED-Leuchten. Eine Umstellung auf LED kann sich aber lohnen, da es ab Januar 2012 wieder Zuschüsse in Höhe von 40 Prozent gibt. Dafür muss die Straßenbeleuchtung in das Eigentum der Gemeinde übergehen. Der Gemeinderat fällte noch keine Entscheidung. Ortsbürgermeister Bernd Ginkel will den Gemeinderäten die detaillierten Informationen noch schriftlich zukommen lassen, so dass ein Beschluss in der nächsten Sitzung gefasst werden kann.

Die Forstwirtschaftspläne erläutert Werner Schramm. Für das Jahr 2011 war ein Einschlag von 230 Festmeter geplant, doch wurden 266 Festmeter eingeschlagen. Dadurch reduzierte sich das von 1200 auf 930 Euro. 2012 ist ein Einschlag von 230 Festmetern vorgesehen, was ein Defizit von 2900 Euro zur Folge hätte. Doch soll auch hier bei größerer Nachfrage mehr Holz eingeschlagen werden. 514 Festmeter könnten jährlich entnommen werden, sagte Schramm, doch sollte das Potenzial nur zu zwei Dritteln ausgeschöpft werden, um genügend Vorrat zu haben.

Am Weg gepoldertes Hartlaubholz soll pro Festmeter 50 Euro kosten, Weichlaub- und Nadelholz 38 Euro. Bei Holz, das im Wald liegt, soll der Raummeter je nach Lage und Qualität zwischen 22 und 33 Euro kosten. Der Gemeinderat stimmte den Forstwirtschaftsplänen und den Holzpreisen einstimmig zu.

Für die Nutzung des ehemaligen Kindergartengeländes hatte Ortsbürgermeister Bernd Ginkel mehrere Discounter angeschrieben, aber keine Antwort erhalten. Ein Lebensmittelgroßhändler sieht für einen Supermarkt in Jettenbach keinen Bedarf. Der Gemeinderat befürwortete deshalb einstimmig, dass das inzwischen abgeräumte Gelände als kleines Neubaugebiet ausgewiesen wird. Vorgesehen sind etwa acht bis zwölf Bauplätze, die von der Gemeinde verkauft werden sollen.

Anschließend gab Ginkel die Zahlen für das Schwimmbad bekannt. Die Einnahmen lagen im Jahr 2010 bei 7500 und 2011 bei 5400 Euro. Die Kosten für Personal, Wasser, Abwasser und Energie belaufen sich auf jährlich etwa 40.000 Euro. In den vergangenen Jahren waren auch Investitionen für den Kanalanschluss, ein neues Dach und die Filteranlage notwendig, was etwa 60.000 Euro kostete. (dhb)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.272
Datum: Mittwoch, den 23. November 2011
Seite: Nr.16
"Deep-Link"-Referenznummer: '8362183'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 23.11.2011

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