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Hilfe für Menschen und Tiere gleichermaßen

Jettenbach: Im neuen Tierheim können benachteiligte Jugendliche eine Ausbildung zum Tierpfleger machen - Vier Mitarbeiter

Drei Hunde sind schon da: Das Tierheim in Jettenbach ist zwar am Montag eingeweiht worden (wir berichteten), bis es seinen vollen Betrieb aufnehmen kann, wird aber noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin gibt es jede Menge zu tun für Leiter Paul Endres und seine Mitarbeiter Raphaela Sander, Conny Leonhard und Michel Grothe.

Nicht nur herrenlose Hunde und Katzen sollen hier ein Obdach finden. Das Christliche Jugenddorf (CJD) will auch benachteiligten Jugendlichen eine Chance bieten. Sie können sich mit den Tieren beschäftigen und eine Ausbildung im Tierheim machen, Keine leichte Aufgabe für die Tierheim-Mitarbeiter. Aber sie sind auf das doppelte Aufgabenfeld gut vorbereitet.

Paul Endres (59), der aus Ubstadt-Weiher (Baden) stammt, ist der Leiter des neuen Tierheims in Jettenbach. „Nach den Jahren im Ingenieurbüro und als Bauhofleiter wollte ich wieder etwas im sozialen Bereich tun”, erklärt er seine Beweggründe. Vor mehr als 20 Jahren habe er schon einmal in einem Jugenddorf gearbeitet, kenne CJD-Chef Karl Walla schon lange. Als dieser ihm den Gangelborner Hof gezeigt und erzählt habe, dass hier ein Tierheim entstehen solle, war Endres sofort klar: „Das Projekt reizt mich.” Schon ein Jahr arbeitet er mittlerweile wieder beim CJD. Seit Montag leitet er das Tierheim und kann gleichzeitig jungen Menschen helfen. „Benachteiligte Jugendliche können hier eine Ausbildung zum Tierpfleger machen”, freut sich Endres über die doppelte Funktion der Einrichtung. Nicht nur den Tieren werde geholfen, sondern auch den Heranwachsenden.

Beide sind bei der Tierwirtschaftsmeisterin Raphaela Sander (48) aus Welchweiler in den besten Händen. „Schon von Kindesbeinen an hatte ich mit Tieren zu tun,”erzählt sie. 1988 legte sie die Prüfung zur Tierwirtschaftsmeisterin ab. Bis 2003 war sie als Praxishelferin in einer Tierklinik und Tierpension in Schwedelbach beschäftigt. Als sie nach der Familienphase wieder mit dem Arbeiten anfangen wollte, erfuhr sie, dass in Jettenbach ein Tierheim entstehen solle und bewarb sich. Seit September vergangenen Jahres arbeitet sie jetzt schon in verschiedenen Einrichtungen des CJD. „An die Arbeit mit den Jugendlichen musste ich mich erst einmal gewöhnen”, gesteht sie. Mit Hilfe der Kollegen habe sie sich aber schnell zurecht gefunden. „Es ist eine Umstellung aber es macht Spaß”, lautet ihre Zwischenbilanz.

Conny Leonhard (31) arbeitet als Bürokauffrau im Tierheim. Sie hatte als Erzieherin für schwer erziehbare Jugendliche im Heimbereich gearbeitet. Als alleinerziehende Mutter sei dies wegen der unregelmäßigen Arbeitszeiten nicht mehr möglich. „Ich wollte aber in diesem Bereich weiterarbeiten”, schildert sie ihr Dilemma. Das CJD bot ihr diese Möglichkeit. Seit August vergangenen Jahres macht sie eine Umschulung zur Bürokauffrau. „Die Arbeit im Tierheim war das perfekte Angebot.” Regelmäßige Arbeitszeiten und die Tätigkeit im sozialen Bereich seien hier vereint.

Michel Grothe (29) nimmt am beschützten Arbeiten und Wohnen teil. Er ist froh, im Tierheim mit anpacken zu dürfen. „Ich mag Tiere und arbeite gern mit ihnen.” Wenn alles fertig ist, werde er als ständiger Mitarbeiter beschäftigt. (bby)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.59
Datum: Freitag, den 09. März 2012
Seite: Nr.11
"Deep-Link"-Referenznummer: '8744436'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 12.03.2012

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