Auswahl
Startseite
Wissenswertes
Termine
Aktuelles
Geschichte
Gewerbe
Vereine
Kultur/Tourismus
Dorferneuerung
Bilder

Kontakt
Gästebuch
Links

Haftungsausschl.
Disclaimer
Impressum
Aktuelles

Ein vorbildliches Projekt

JETTENBACH: Anerkennung vom Sportbund für geplantes Mehrgenerationenhaus

Von Chrstian Hamm

Noch beschränken sich die Pläne aufs Papier, noch wird es bis zur Umsetzung ein Weilchen dauern: Der Landessportbund (LSB) aber sieht das Mehrgenerationen-Projekt in Jettenbach bereits in der Konzeptionsphase als ausgezeichnet an. Dafür gab es jetzt schon einen Preis. Für vorbildliche Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Sportverein hat der LSB das Projekt mit einem Preis bedacht.

„Wir machen's. Gemeinsam”: So lautet der Titel eines neuen Förderprogramms, das der Landessportbund aus der Taufe gehoben hat. Erklärtes Ziel des LSB ist es, Sportvereine und Gemeinden zu motivieren, unbürokratische Wege der Zusammenarbeit zu gehen. Eine attraktivere und zeitgemäße Sportversorgung in den Kommunen zu schaffen, das ist der Nutzen, den der LSB mit seinem Programm im Blick hat. Beispiele dafür, wie so etwas umzusetzen sei, will die Dachorganisation der Sportvereine im Land fortan fördern. Das ist in der vergangenen Woche erstmals in der Form geschehen, dass der LSB vorbildliche Projekte ausgezeichnet hat.

Das Mehrgenerationen-Projekt in Jettenbach gehört nach Ansicht der Sportbund-Verantwortlichen zu jenen Vorzeige-Vorhaben. Als Zeichen für diese Einschätzung gab es bei der allerersten „Wir machen's. Gemeinsam”-Siegerehrung einen zweiten Preis für die Jettenbacher. Ortsbürgermeister Bernd Ginkel und Wolfgang Kehrein, Vereinsmanager des TuS Jettenbach, waren nach Mainz eingeladen, um lobende Worte für das Projekt, eine Urkunde und eine finanzielle Zuwendung in Höhe von 400 Euro entgegenzunehmen.

Es sollen Anreize sein für die Vereine, verstärkt mit dem Kommunen zusammenarbeiten. Genau das ist in Jettenbach der Fall, wo beim künftigen Mehrgenerationenhaus der Sportverein mithin unverzichtbarer Partner der Gemeinde ist. Konkret geht es dabei um das ehemalige Tennisheim samt umgebendem Grundstück neben dem Sportplatz. Der Tennisclub hatte sich aufgelöst, Clubheim und Plätze gingen in den Besitz der Ortsgemeinde über. Gebäude und Plätze sollen nun umgebaut und barrierefrei gestaltet werden. Geplant ist, das Haus künftig für Lehrgänge und Konferenzen, als Umkleidetrakt für Sportler und als Wellnessbereich mit integrierter Sauna zu nutzen.

Zudem soll es als Funktionsgebäude für das direkt an das Gebäude anschließende Schwimmbad dienen. Gedacht ist daran, auf dem Dach des Tennisheims eine Wassererwärmungsanlage einzurichten, die das Bad speist. Zudem ist vorgesehen, einen Jugendraum zu integrieren und einen Dorftreff zu schaffen, der zum Beispiel für Familienfeiern gemietet werden kann.

Von großer Bedeutung bei der Umsetzung der Pläne ist für die Ortsgemeinde die Mitwirkung des TuS Jettenbach bei der künftigen Nutzung der ehemaligen Sportanlage. Einer der Tennisplätze soll zu einer Roll- und Schlittschuhlaufbahn umgebaut werden. Um die ganzjährige Nutzung zu ermöglichen, wird der Platz wannenartig angelegt, damit er im Winter mit Wasser gefüllt und bei entsprechenden Temperaturen als Eisbahn genutzt werden kann.

Der untere Tennisplatz wird den Plänen nach zu einem Vielzweck- und Allwetter-Platz umgebaut, der ganzjährig den Tennisfreunden wie den Fußballern zum Training zur Verfügung stehen soll. Nutzen können ihn auch die Kinder des Kindergartens sowie der Königsland-Grundschule. Beide Einrichtungen sind in unmittelbarer Nähe der Sportanlage zu finden. Eine Boule-Bahn, ein Wassertretbecken sowie ein Spielplatz sollen das Sport- und Freizeitangebot am Jettenbacher Schul- und Sportzentrum erweitern.

Das Projekt solle etwa Ende 2014 abgeschlossen sein, teilt Ortsbürgermeister Ginkel dazu mit. Grünes Licht hat die Ortsgemeinde bereits, was Zuschüsse betrifft. Kosten von 360.000 Euro seien als förderfähig akzeptiert, 60 Prozent Zuschuss solle es geben. Noch in diesem Jahr will der TuS die Arbeiten an den Tennisplätzen abschließen. „Mir ist es vor allem ein Anliegen, die Rollschuh- und Schlittschuhbahn bis Ende des Jahres fertigzukriegen”, sagt Wolfgang Kehrein. Der TuS-Vereinsmanager betreut das Projekt für den Sportverein. Kehrein und seine ehrenamtlichen Mitstreiter leisten den Löwenanteil der Arbeiten. Auch beim Tennisheim-Ausbau ist ihr ehrenamtliches Mitwirken die Voraussetzung für das umfangreiche Projekt.

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.129
Datum: Dienstag, den 05. Juni 2012
Seite: Nr.17
"Deep-Link"-Referenznummer: '9056660'
Präsentiert durch DIE RHEINPFALZ Web:digiPaper


eingestellt : 05.06.2012

Zurück

Wetter

Sonstiges
Suche
Login

(c) by Your Homepage Online