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Spur nach Jettenbach

WM-Tagebuch: Mit grünem Daumen im DFB-Camp
Die Spur führt nach Jettenbach. Jettenbach im Landkreis Kusel. Dass sich die deutschen WM-Fußballer in ihrem WM-Quartier „Campo Bahia“ so pudelwohl fühlen, liegt auch an Teresa Kral und Natalina Münch von Pflanzmich.de, einem Hamburger Unternehmen, das es seit 2004 gibt.

Schöner Wohnen: Die Mitarbeiterinnen der Pflanzenfirma haben das Camp mit dem grünen Daumen mitgestaltet, sie waren vor allem beim Ausstatten der Häuser mit eingebunden. Wie die RHEINPFALZ das erfahren hat? Ulf Leonhard aus der kleinen Gemeinde Jettenbach im Landkreis Kusel hat uns darauf aufmerksam gemacht, er ist seit drei Jahren mit Teresas Mutter Petra verheiratet.

DFB-Teammanager Oliver Bierhoff war der erste Ansprechpartner. Auf die Frage, ob das Team im „Campo Bahia“ mitmachen könne, verwies Bierhoff das Unternehmen direkt an das Resort. Ein guter Tipp.

Es klappte, die Zusammenarbeit kam zustande. „Wir sind nicht jeden Tag im Camp“, erzählen die beiden jungen Damen. Wenn sich die Spieler in ihren Wohngemeinschaften aufhalten, dann ist das Camp für die Pflanzen-Experten tabu, die Privatsphäre geht vor Pflanzen. Blumengießen ist erst dann angesagt, wenn die Fußballer unterwegs zu neuen Taten sind. Wie gestern, als „Jogis Jungs“ in Richtung Fortaleza gestartet sind. Ghana wartet ...

Das Unternehmen hat den Kräutergarten bepflanzt, dort bedient sich DFB-Chefkoch Holger Stromberg täglich, um die Mahlzeiten noch schmackhafter machen zu können. In den Häusern stehen Palmen, sorgen Orchideen für ein angenehmes Gefühl. Auch die Baumschule ist vom deutschen Arbeitgeber der jungen Damen, das Smaragddach auch.

Schon Schlagzeilen gemacht hat die Dschungel-Dusche, heißt nichts anderes wie: die Duschkabine ist mit Pflanzen ausgestattet. „Die Geschichte hat einen langen Hintergrund, wir sind seit April in Brasilien. Wir sind zunächst einmal hierher gereist, um uns umzuschauen, denn die Pflanzen hier sind was anderes als bei uns. Wir haben geschaut: Was geht und was nicht“, schilderte Teresa Kral. Sie gingen ein Joint Venture ein, wurden im Großmarkt von São Paulo fündig. „Am Ende waren es zwei Lieferungen, falls wir was brauchen, können wir es nachbestellen“, sagte Teresa Kral.

Während der Weltmeisterschaft bleiben die zwei Pflanzenbeauftragten vor Ort, die Mitarbeiter im Camp werden in dieser Zeit geschult, wie sie nach der Rückreise der zwei deutschen Fachkräfte die Pflanzen zu pflegen haben.

Und wenn Teresa das nächste Mal die Frau Mama im ländlichen Jettenbach besucht, dann wird sie einiges vom ländlichen Santo André zu erzählen haben, ganz sicher!

Quelle
Ausgabe    Die Rheinpfalz - Westricher Rundschau - Nr. 141
Datum    Samstag, den 21. Juni 2014
Seite    8


eingestellt : 07.07.2014

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