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Die Schulgeschichte

Erste Hinweise auf eine Schule in Jettenbach finden sich in den Kirchenbüchern für die Zeit um 1700. Zuvor mußten die Kinder wohl den weiten Weg nach Reichenbach gehen. Zur Mitte des 18. Jh. ist im Dorf dann ein Schulhaus nachzuweisen.
Die Aufsicht über die Schule und den Lehrer führte der lutherische Pfarrer. Neben dieser lutherischen Schule gab es zeitweise reformierte und auch katholische Schulmeister. Deren Unterricht fand aber in Privathäusern statt.
Erst in bayerischer Zeit besserten sich die Schulverhältnisse für unser Dorf. Nachdem man 1819 ein neues, zwei Schulsäle umfassendes Haus errichtet hatte, konnte die Jugend durch zwei Lehrer besser unterrichtet werden. Damals kam auch ein durchaus gut ausgebildeter Lehrer nach Jettenbach, welcher neue Unterrichtsmethoden einführte und höhere Ansprüche als die bisherigen „Schuldiener“ forderte. Lehrer Andreae konnte somit die geistigen Grundlagen für das Dorf schaffen. Ihm standen von Anfang an Hilfslehrer, d.h. Lehrer die bei ihm noch eine Weiterbildung genossen, zur Seite.


Da die Schülerzahl im Dorf immer größer wurde, war es notwendig ein weiteres Schulhaus mit Lehrerwohnung zu erbauen. Dieser Lehrsaal wurde 1882 in Betrieb genommen. Bereits zehn Jahre später erkannte man, daß das bisheriger Schulhaus den damaligen Anforderungen nicht mehr gerecht sei und begann den Neubau eines Schulhauses mit zwei Lehrsälen und zwei Lehrerwohnungen. Nach dessen Fertigstellung im November 1893 konnte das alte Schulhaus aufgelassen werden. Diese, mit drei Klassensälen ausgestattete Schule blieb bis nach 1960 bestehen. Mit Einführung einer neunten Klassenstufe gingen die Schüler zur Mittelpunktschule nach Wolfstein. Bereits 1965 folgten die Klassen sieben und acht. Schon ein Jahr später kamen auch die fünfte und sechste Klasse nach Wolfstein zum Unterricht. Da der Fortbestand der Schule in Form einer zweiklassigen Grundschule gesichert schien, konnte mit der längst notwendigen Renovierung des neueren Schulgebäudes begonnen werden. Das ältere Schulhaus diente noch zwei Jahre lang als Lehrerwohnung, bis man es abriß.
1971 erfolgte der Zusammenschluß der beiden Grundschulen Jettenbach und Rothselberg, wodurch alle vier Klassenstufen separat unterrichtet werden konnten. Die Klassen eins und zwei wurden in Jettenbach und die Klassen drei und vier in Rothselberg unterrichtet.

1988 schlossen sich die Gemeinden Eßweiler, Hinzweiler, Jettenbach, Oberweiler im Tal und Rothselberg zur Königslandgrundschule zusammen. Der Unterricht wurde nun in den Schulhäusern in Eßweiler, Jettenbach und Rothselberg abgehalten. Da diese Aufteilung auf drei Schulhäuser eine auf Dauer unbefriedigende Lösung war, wurde der Bau eines neuen Schulgebäudes angestrebt. Letztendlich konnte mit Schuljahresbeginn 2002/2003 in Jettenbach ein neues, eineinhalbzügiges Schulgebäude in Betrieb genommen werden.
Neben dieser Dorfschule bestand bereits vor der Wende vom 19. zum 20. Jh. in Jettenbach eine Elementarfortbildungsschule. 1901 strebte der damals gegründete Gewerbeverein die Errichtung einer gewerblichen Fortbildungsschule an, um die theoretischen Kenntnisse der Lehrlinge zu fördern. Im Herbst 1902 begannen dann diese Gewerbeschule mit ihrem Unterricht. Ihr Ende kam in nationalsozialistischer Zeit.



Der Kindergarten
Erstmals soll es für die Zeit des Ersten Weltkrieges in Jettenbach eine Kinderbetreuung gegeben haben.
1938 richtete die Gemeinde erneut eine Kinderbetreuung ein, welche zwar gegen Kriegsende aufgehoben, doch danach nochmals für einige Jahre eingerichtet wurde.
1972 wurde erneut ein Spielkreis für Kinder aus Jettenbach eingerichtet. Ein Jahr später verständigten sich die Nachbargemeinden Eßweiler, Hinzweiler, Jettenbach, Oberweiler und Rothselberg darauf, einen gemeinsamen Kindergarten einzurichten. Hierzu wurde 1973/74 ein viergruppiger Neubau in Jettenbach erstellt. Dieser Kindergarten war der erste Zentralkindergarten im Landkreis Kusel. 1993 ermöglichten Raumprobleme den Gemeinden Hinzweiler und Oberweiler aus dem Zweckverband auszuscheiden. Allmählich machten sich immer stärkere bauliche Schäden am Kindergartengebäude in Jettenbach bemerkbar und erforderten eine Neubau. Nun entschlossen sich auch Eßweiler und Rothselberg aus dem Zweckverband auszuscheren. Daraufhin blieb Jettenbach als einziger Ort noch einige Jahre im bisherigen Kindergartengebäude. Durch den Neubau der Königslandgrundschule im Bereich des Sport und Freizeitgeländes konnte auch dem Kindergarten eine neues Gelände ausgewiesen werden. Einem Neubau stand nun nichts mehr im Wege. Das neue Kindergartengebäude wurde im Februar 2004 bezogen. Wegen der geringen Kinderzahl war es möglich diesen zweigruppigen Kindergarten für Kinder ab 18. Monate zu öffnen.

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